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Djibril Sall

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Djibril Sall ist ein queerer senegalesischer Performer, Choreograf und Autor, dessen Arbeit an der Schnittstelle von rassifizierter Migration, Zugehörigkeit und Dazwischensein liegt. Geboren in Dakar und aufgewachsen in einer Arbeiter*innenfamilie im tiefen Süden der Vereinigten Staaten, ist seine Praxis geprägt von Bewegungen über klassenbezogene, rassifizierte und geopolitische Grenzen hinweg. Ausgehend von seiner eigenen Migrationsgeschichte stellt er die Frage, wie Trauma zu einem Ausgangspunkt für Vergnügen, Offenheit, Loslassen und eine herzliche Verbundenheit werden kann.



Djibril lebt und arbeitet in Berlin an der Schnittstelle von Tanz, Performance und verkörperter Forschung. Seine choreografischen Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen, bei Tanz im August, Tanznacht, SAVVY Contemporary, Ballhaus Ost und ImPulsTanz (Wien) gezeigt. Zudem war er als Performer in Arbeiten eingeladen, die im radialsystem (Berlin), im Centre Pompidou (Paris), im Stedelijk Museum (Amsterdam) sowie bei DARK MOFO (Australien) präsentiert wurden. Seine jüngste Arbeit, DJAM LEELII, feierte im November 2025 in den Sophiensælen Premiere.

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